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Ressort: Kultur, Swarovski Kristallwelten, Kunst
Datum: 16.5.2017
Ort: Wattens/Innsbruck

Aus dem Dunkel ins Licht: Swarovski Kristallwelten zeigen historische Objekte aus Schloss Ambras

Vom 15. Mai bis 8. Oktober 2017 erwartet die Besucher der Swarovski Kristallwelten ein ganz besonderes Highlight im Kristalldom: Hinter acht der 595 Dreiecksspiegeln tauchen historische Kunstwerke aus Schloss Ambras Innsbruck auf. Zum ersten Mal werden Objekte der Kunst- und Wunderkammer aus der Ambraser Sammlung im Kontext der modernen Wunderkammern der Swarovski Kristallwelten gezeigt. Anlass für die exklusiven Leihgaben ist das Jubiläum „Ferdinand II. – 450 Jahre Tiroler Landesfürst“. Die Ausstellung in Wattens startet einen Monat vor der großen internationalen Jubiläumsausstellung, die dem Habsburger dann ab Mitte Juni auf Schloss Ambras gewidmet ist.

DIE WUNDERKAMMER ALS GEMEINSAMER NENNER
Die Swarovski Kristallwelten und Schloss Ambras Innsbruck verbindet das Konzept der Wunderkammern. 1995 holte sich André Heller bei der Gestaltung der Swarovski Kristallwelten Inspiration aus der Renaissance und ließ internationale zeitgenössische Künstler das Material Kristall in einer Reihe von Wunderkammern neu interpretieren. Das Modell war damals alles andere als neu: Bereits im 16. Jahrhundert sammelten weltgewandte und kunstsinnige Fürsten wie Erzherzog Ferdinand II. Schätze aus aller Welt – je wundersamer desto besser. Mit exotischen Stücken aus seltenen Materialien wie Korallen oder Perlmutt wollte man die Besucher zum Staunen bringen. Genau das ist auch das Ziel der Wunderkammern in den Swarovski Kristallwelten, allen voran des futuristischen Kristalldoms, dessen Kuppel aus fast 600 facettenähnlichen Spiegeln an das Innere eines geschliffenen Kristalls erinnert.

HISTORISCHE SCHÄTZE IN ZEITGENÖSSISCHER ARCHITEKTUR
Acht dieser Spiegel sind so genannte „Spionspiegel“, die bei spezieller Beleuchtung den Blick auf dahinterliegende Kunstwerke freigeben: Jeweils ein Exponat taucht unvermutet aus dem Dunkel auf, um anschließend ein nächstes Exponat ins Licht zu heben. Unter dem Titel „Aus dem Dunkel ins Licht“ werden ab Mitte Mai acht wertvolle Objekte aus der Ambraser Sammlung gezeigt. „Die drei Grazien und Amor“ und „Triton“ erleuchten hinter diesen Spionspiegeln als Figuren aus der antiken Mythologie. Es erscheint eine Marmorstatuette mit biblischem Motiv, die Adam und Eva vor dem Sündenfall darstellt. Leicht furchteinflößend wirkt das „Maskenvisier“ aus Eisen, das einst als Requisit bei Turnieren Verwendung fand. Korallen waren von Sammlern als äußerst rätselhafte Naturalien besonders begehrt. Ein blutrotes Kunstkammerstück sowie eine aus Indien stammende Kanne aus schillerndem Perlmutt verdeutlichen, was zu Zeiten von Ferdinand II. als exotisch galt. Ein Kokosnusspokal, dessen aufwändige Goldfassung den Wert der fremdländischen Frucht hervorhebt, thematisiert die Verbindung von Kunst mit Natur. Ein Trinkgefäß in Form eines springenden Pferdes, das die Gäste bei prunkvollen Feiern als Scherzgefäß überraschte, verweist auf die ausgeprägte Festkultur der Renaissance.

„Entscheidend bei der Auswahl der Objekte war, dass sie den besonderen Charakter der Kunst- und Wunderkammer Erzherzog Ferdinands II. angemessen repräsentieren“, erklärt Dr. Veronika Sandbichler, Direktorin von Schloss Ambras Innsbruck.

Carla Rumler, Cultural Director Swarovski, ergänzt: „Es freut uns sehr, dass wir mit dieser Ausstellung in den Swarovski Kristallwelten einen Beitrag zum Jubiläumsjahr von Ferdinand II. leisten können. Im Rahmen der gemeinsamen Gespräche mit dem Schloss Ambras Innsbruck stand schnell fest, dass der Kristalldom der ideale Ort für diese Inszenierung ist, in dessen Licht- und Gestaltungskonzept die Ausstellungsstücke ihre volle Wirkung entfalten können. Jedes der acht historischen Exponate hat hier seinen Auftritt im Rampenlicht, ehe es wieder im Dunkeln verschwindet.“

FERDINAND II. – EIN KUNSTSAMMLER FEIERT JUBILÄUM
Erzherzog Ferdinand II. erbte 1564 nach dem Tod seines Vaters Kaiser Ferdinand I. die Herrschaft über die Grafschaft Tirol und die österreichischen Vorlande. Vor genau 450 Jahren – 1567 – empfing ihn die Innsbrucker Bevölkerung festlich als ihren Landesfürsten. Schon zuvor als Statthalter des Böhmischen Königreichs in Prag galt er als grenzenloser Sammler. Auf Schloss Ambras ließ er für seine renommierte Sammlung einen eigenen Museumsbau entstehen. Als erster der Geschichte richtete er sein Museum nach einem eigens erdachten Sammlungskonzert ein. Seine Kunst- und Wunderkammer ist die einzige Kunstkammer der Renaissance, die bis heute am originalen Ort erhalten geblieben ist. Doch nicht nur mit Kunstkammerobjekten aus aller Welt wollte Ferdinand II. seine Gäste faszinieren, sondern auch mit seinen legendären Rüstkammern.

In Tirol wird 2017 das Jubiläumsjahr „#ferdinand2017“ mit einer bunten Mischung aus kulturellen Veranstaltungen gefeiert. Zu diesem Anlass entstand auch die exklusive Kooperation zwischen den Swarovski Kristallwelten und dem Kunsthistorischen Museum. „Durch die Zusammenarbeit mit Schloss Ambras hält ein Stück Geschichte Einzug in den Kristalldom, eine der wohl eindrucksvollsten Wunderkammern der Swarovski Kristallwelten, und überrascht dort unsere Besucher mit historischen Kunstwerken, von denen jedes für sich eine spannende und manchmal auch kuriose Geschichte erzählt“, freut sich Stefan Isser, Geschäftsführer der D. Swarovski Tourism Services GmbH, über die gelungene Partnerschaft.

www.schlossambras-innsbruck.at
www.ferdinand2017.at

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(Fotocredit: © KHM Museumsverband)

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Eines von acht historischen Exponaten, das seit 15. Mai 2017 im Kristalldom der Swarovski Kristallwelten zu sehen ist: Maskenvisier aus Eisen (16. Jahrhundert), das einst als Requisit bei Turnieren Verwendung fand.

Foto: Swarovski Kristallwelten (Abdruck honorarfrei)

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Bei der Ausstellungeröffnung „Aus dem Dunkel ins Licht“ (v.l.): Carla Rumler (Cultural Director Swarovski), Dr. Veronika Sandbichler (Direktorin von Schloss Ambras Innsbruck) und Stefan Isser (Geschäftsführer D. Swarovski Tourism Services GmbH) freuen sich über die Kooperation zwischen Swarovski Kristallwelten und Schloss Ambras Innsbruck.

Foto: Swarovski Kristallwelten (Abdruck honorarfrei)

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Das Exponat „Die drei Grazien und Amor“ (16. Jahrhundert) hinter einem der fast 600 facettenähnlichen Spiegeln im Kristalldom der Swarovski Kristallwelten.

Foto: Swarovski Kristallwelten (Abdruck honorarfrei)

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„Spionspiegel“ geben bei spezieller Beleuchtung den Blick auf die dahinterliegenden Kunstwerke frei.

Foto: Swarovski Kristallwelten (Abdruck honorarfrei)

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Auch exotische Exponate sind unter den Ausstellungsstücken: „Kanne aus Perlmutt“ aus Indien (um 1600).

Foto: Swarovski Kristallwelten (Abdruck honorarfrei)

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